Volksbank Freiburg reagiert auf Herausforderungen im Bankenmarkt

20.04.2016

Schließungen im Filialnetz

Die Volksbank Freiburg nimmt in diesem Jahr mehrere Veränderungen in ihrem Filialnetz vor. Ende März zog die Vollfiliale am Bischofskreuz in den Turm der Westarkaden. Im Juli folgt die Schließung von drei Filialen. Betroffen sind die Filialstandorte in Ebringen, Pfaffenweiler und Freiburg-Landwasser. Gründe für die Filialschließungen sind die Herausforderungen, vor denen die Regionalbanken im Allgemeinen stehen: Herausforderungen bestehen durch die zunehmende Digitalisierung und das sich damit verändernde Verbraucherverhalten sowie weiterhin steigenden regulatorischen Vorgaben. Zudem belastet die anhaltende Niedrigzinsphase die künftige Ertragslage.

Durch die verstärkte Nutzung von Online-Angeboten werden Filialen allgemein weniger frequentiert. Vor allem bei Serviceleistungen rund um das Girokonto stellen Kunden ihre Konten verstärkt auf Online-Nutzung um. Allein im letzten Jahr verzeichnete die Volksbank fast 12.000 Konten-Umstellungen auf das Online-Angebot. Auch die Zugriffe auf die VR-Banking App sind gestiegen. Mittlerweile sind es rund 80.000 Zugriffe pro Monat.

 "Die nachlassende Nutzung von Filialen fällt bezüglich der Rentabilität besonders bei kleineren Filialen ins Gewicht. In einigen Filialen verzeichnen wir heute nur noch drei bis fünf Vorgänge pro Stunde", so Stephan Heinisch, Vorstand für den Privatkundenbereich der Volksbank Freiburg. "Dies können wir betriebswirtschaftlich nicht rechtfertigen."
 
Vor diesem Hintergrund wird die Volksbank Freiburg ihre Standorte in Ebringen, Pfaffenweiler und in Landwasser nicht aufrechterhalten und schließt diese drei Filialen zum 1. Juli 2016.

Die Volksbank Freiburg bleibt aber weiterhin mit einem umfassenden Beratungsangebot vor Ort. Künftig werden die Kunden der Filialen Pfaffenweiler und Ebringen in der nahegelegenen Filiale in Wolfenweiler persönlich beraten. Den Kunden aus Landwasser stehen ihre Berater in den Filialen Hochdorf und Westarkaden zur Verfügung.

"Zudem reagieren wir auf die weiter zunehmende Digitalisierung und werden im Jahr 2016 unsere Online-Filiale weiter ausbauen. Wir werden noch mehr Funktionalitäten zur Erledigung der Bankgeschäfte von zuhause oder unterwegs bereitstellen. Damit erfüllen wir den Anspruch unserer Kunden nach einfachen und überall verfügbaren Bankdienstleistungen", erklärt Heinisch.