„Noch nicht absehbar sind aktuell die Auswirkungen der Einschränkungen aufgrund der Corona Pandemie, etwa wenn der Nebenjob wegfällt, oder die Wohnung auf Dauer nicht zu halten sein wird“, so Gabriele Wülfers, die hauptamtlich für den Verein tätig ist. In vertraulichen Gesprächen werden Betroffene über mögliche Leistungen informiert und bei Bedarf bei der Beantragung von Leistungsansprüchen unterstützt. „Von Existenznöten befreit finden dann viele wieder Zeit, sich um die oft angeschlagene Gesundheit zu kümmern, es werden Kräfte frei für das Schmieden von (beruflichen) Plänen oder für gesellschaftliches Engagement z.B. für Nachbarn oder Umwelt“, so Wülfers über die bisherigen Erfolge ihrer Arbeit.
Die Weiterführung dieses Projekts unterstützt die Stiftung der Volksbank Freiburg mit einer Spende von 5.000 Euro. Die Stiftung wurde 2005 gegründet, um unverschuldet in Not geratenen Mitgliedern der Volksbank Freiburg unbürokratisch helfen zu können. Seit 2011 werden auch gemeinnützigen Einrichtungen unterstützt, die Projekte beispielsweise zur Gewaltprävention, zur Förderung sozial benachteiligter junger Menschen oder zur Altenhilfe durchführen.
„Wir richten uns dabei nach dem genossenschaftlichen Grundprinzip Hilfe zur Selbsthilfe, wollen also Menschen dabei unterstützen, ihre individuellen Fähigkeiten zu entwickeln und zu verwirklichen“, so Alexander Jacobs, der als Leiter des Vorstandsstabs der Volksbank Freiburg die Stiftungsarbeit betreut. „Die Beratungsarbeit der Mitarbeiterinnen von friga tut genau das – sie hilft Ratsuchenden mit Information und individueller Unterstützung, ihre die Lebenssituation nachhaltig zu sichern und ermächtigt sie dazu, dies künftig in Eigenregie tun zu können“, so Alexander Jacobs weiter.