Eine Institution verlässt die Volksbank Freiburg

Nach fast 44 Jahren Betriebszugehörigkeit und über 25 Jahren als Betriebsratsvorsitzender geht Klaus Dräger Ende April in den Ruhestand

02. Mai 2018

Klaus Dräger, Foto: Klaus Polkowski

In der vergangenen Woche wurde Klaus Dräger im Rahmen einer kleinen Feierstunde von Vorstandssprecher Uwe Barth, den Betriebsratsmitgliedern und zahlreichen Kollegen verabschiedet.

Der 62-jährige war 1974 nach seinem Abitur als Auszubildender zur Volksbank Freiburg gekommen.1990 wurde er erstmals in den Betriebsrat gewählt, seit 1992 war er dessen Vorsitzender.

„Als Vorsitzender des Betriebsrates und Mitglied des Aufsichtsrates als Mitarbeitervertreter war er ein wichtiges Bindeglied zwischen Vorstand und Mitarbeitern. Er hat seine Aufgabe nie als reine Interessensvertretung verstanden, sondern im Sinne der Mitarbeiter konstruktiv an unternehmerischen Zielsetzungen mitgearbeitet. Die

gute Entwicklung der Volksbank und das gute Betriebsklima ist auch sein Verdienst“, würdigte Uwe Barth den langjährigen Mitarbeiter.

In die Amtszeit von Klaus Dräger fielen mehrere Fusionen und große Projekte wie die Einführung einer Gleitzeitordnung, der Altersteilzeit, einer arbeitgeberfinanzierten Altersvorsorge und eines Kinderbetreuungszuschusses. Bis 2005 war er als Privatkunden-Berater tätig, danach führte er das Amt des Betriebsratsvorsitzenden hauptamtlich aus. Zu seiner Nachfolgerin wurde in der vergangenen Woche seine langjährige Kollegin Isabel Achilles gewählt.

„In den letzten zwölf Jahren habe ich im Betriebsrat sehr eng mit Klaus Dräger zusammengearbeitet. Ich habe dabei seinen Humor, seine Bereitschaft, sich auf neue Dinge einzulassen, über den Tellerrad hinauszublicken, seine Menschlichkeit und seine Sachlichkeit im Umgang mit den Themen eines Betriebsrats sehr zu schätzen gelernt und sehr viel von ihm gelernt. Ich weiß jetzt schon, dass er mir als Mensch und Kollege sehr fehlen wird“, brachte Isabel Achilles ihre Wertschätzung für den Kollegen zum Ausdruck.

Als Personalleiter hat auch Jens Hupperich eng mit Klaus Dräger zusammengearbeitet: "Ich habe besonders die durch und durch vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit mit Herrn Dräger sehr geschätzt. Unser Verhältnis war immer von großem Respekt und gegenseitigem Verständnis für die Rolle des Gegenübers geprägt. Ich freue mich sehr, dass wir als Krönung unserer erfolgreichen Zusammenarbeit im vergangenen Jahr gemeinsam in Berlin die Auszeichnung "Great Place to Work" für die Volksbank Freiburg entgegennehmen konnten."

Klaus Dräger freut sich nun darauf, im bevorstehenden Sommer viel Zeit draußen in der Natur verbringen zu können. Er hat für die nächsten Monate mehrere Reisen geplant und möchte anschließend einige Kurse besuchen, um beispielsweise sein Englisch aufzufrischen. Außerdem freut er sich darauf, dass er bald zum zweiten Mal Opa wird.